Rückruf-Kurs


Indem man seinen Hund an der Leine führt, hat man ihn unter Kontrolle und riskiert nicht, dass er auf die Straße läuft oder eigene Erkundungstouren unternimmt. Der Freilauf ist nichtsdestotrotz überaus wichtig und sollte regelmäßig stattfinden.

Dabei kann sich der Vierbeiner austoben und der Mensch den Anblick seines glücklichen Hundes genießen. Voraussetzung für einen sicheren und verantwortungsvollen Freilauf ist allerdings, dass der Hund jederzeit abrufbar ist und auf Kommando zu seinem Halter zurückkehrt.

Auch ohne Leine muss der Mensch die Führung übernehmen und das Zepter in der Hand halten. In der Praxis hapert es vielfach daran, was zu kritischen Situationen oder auch Unfällen führen kann.

Wer die Verantwortung für einen Hund übernimmt, muss diesen nicht nur füttern und im Bedarfsfall einem Tierarzt vorstellen, sondern auch sicher im öffentlichen Raum führen.

In geeigneten Gebieten kann man dem Hund dabei durchaus Freilauf gewähren, sofern der Rückruf sicher funktioniert. Um dem Hund diese Freiheiten zu ermöglichen, muss man vorab also hart trainieren. Hier auf hundetrainer.info finden sich im Folgenden weiterführende Informationen rund um die Möglichkeiten eines Rückruf-Kurses.

So funktioniert ein Rückruf-Kurs

Unabhängig davon, ob man eine Hundeschule besucht, Mitglied im Hundeverein ist oder einen privaten Hundetrainer konsultiert, geht es in einem Rückruf-Kurs stets darum, dass der Hund jederzeit abrufbar ist und zuverlässig zurückkommt.

Dies ist nicht nur für die Sicherheit essenziell, sondern sorgt auch für eine gute Beziehung zwischen Mensch und Hund.

Zu Beginn des Rückruf-Kurses findet wichtige Beziehungsarbeit statt, die beiderseits das Vertrauen stärken soll. Viele Hundetrainer greifen dann auf das Clickern oder das Apportieren zurück, um die Abrufbarkeit des Hundes zu üben. Der Hund hat stets einen Anreiz, auf Kommando zu seinem Frauchen oder Herrchen zu kommen, schließlich gibt es dann eine leckere Belohnung.

Anfangs kann das Ganze in einem eingezäunten Gebiet und/oder mithilfe einer Schleppleine stattfinden. Beherrscht der Hund dies sicher, kann in einer reizarmen Umgebung ohne Ablenkung trainiert werden. Im weiteren Verlauf werden dann die Trainingsorte gewechselt, während die Schwierigkeit zunimmt. Allmählich wird der Rückruf immer besser und zu einer Selbstverständlichkeit im Alltag.

Warum ist der Rückruf in der Hundeerziehung so wichtig?

Viele Menschen sehen ihren Hund nicht so sehr als Haustier, sondern betrachten ihn als vollwertiges Familienmitglied. Dementsprechend möchten sie die Freiheit ihres Vierbeiners nicht zu sehr beschneiden und setzen stattdessen darauf, dass sich das Tier frei entfalten kann. Damit dies möglich ist, bedarf es aber einer guten Hundeerziehung.

Als Halter trägt man die Verantwortung für das Handeln seines Hundes und muss sich daher auf diesen verlassen können. Damit das Zusammentreffen mit Artgenossen, das Bewegen im öffentlichen Raum und auch die Begegnung mit anderen Menschen zu keinen Konfrontationen oder kritischen Situationen führt, muss der Hund jederzeit abrufbar sein.

Dies ist eine große Herausforderung, aber durch intensives Training kann es gelingen und eine enge Bindung begünstigen. Das Rückruf-Training sollte demnach als zentrales Element der Hundeerziehung wahrgenommen werden.

Wie kann ein Online-Kurs beim Rückruf-Training helfen?

Das Rückruf-Training absolviert man idealerweise in einer Hundeschule vor Ort. Dort kann man auf eingezäuntem Gelände üben und zudem auf die fachliche Unterstützung des Hundetrainers vertrauen.

Dass es auch Online-Kurse zum Thema Rückruf gibt, erscheint zunächst befremdlich. Verschiedene Anbieter zeigen aber dennoch, dass das Konzept durchaus funktionieren kann.

Anhand ausführlicher Beschreibungen und Videos können Hundehalter jeden einzelnen Trainingsschritt nachverfolgen und dann zeitlich und örtlich unabhängig selbst umsetzen.

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