Begegnungstrainings-Kurs


Hunde sind überaus soziale Tiere, die sich dadurch eng an ihre Menschen binden, so dass sie zu vollwertigen Familienmitgliedern werden. Nichtsdestotrotz bleiben es Hunde, die auch Kontakt zu Artgenossen brauchen, um sich vollends ausleben zu können. Zugleich erleben Hundehalter/innen Hundebegegnungen nicht selten als Tortour, weil sich ihr Vierbeiner vollkommen unverträglich zeigt.

So mancher Hund wird während des Spaziergangs zu einem regelrechten Leinen-Rambo und tritt anderen Hunden gegenüber sehr aggressiv auf. Dies kostet den Menschen viel Nerven und nimmt dem Hund die Möglichkeit, mit Artgenossen in Kontakt zu treten. Dass man zunächst Hundebegegnungen aus dem Weg geht, ist nachvollziehbar, aber kontraproduktiv. So lässt sich kein angemessenes Sozialverhalten lernen, wodurch sich das Problem weiter verschlimmert.

Eine gute Sozialisierung im Welpen- und Junghundealter ist die ideale Grundlage für einen gesunden und ausgeglichenen Hund. Wurde dies versäumt, ist es aber nicht zu spät, denn auch ältere Hunde können lernen, sich mit Artgenossen zu vertragen. Da sich Problemverhalten im Laufe der Jahre manifestiert hat, brauchen Hundehalter diesbezüglich aber kompetente Unterstützung und sollten an einen speziellen Begegnungstrainings-Kurs denken.

Darum geht es bei einem Begegnungstraining

Im Rahmen der alltäglichen Spaziergänge kann es immer wieder zu Hundebegegnungen kommen. Vor allem an der Leine kann dies zuweilen heikel werden, weil viele Hunde angeleint aggressiver auf Artgenossen reagieren. So artet jede Begegnung in Stress aus, während der Halter versucht, Schlimmeres zu verhindern. Nervosität, Anspannung und Angst übertragen sich wiederum auf den Hund und verschlimmern die ganze Situation immer weiter. Um aus dieser Spirale herauszukommen, braucht das Mensch-Hund-Team Hilfe von außen. Im Rahmen eines Begegnungstrainings können Hundebegegnungen langsam geübt werden.

Nicht nur der Hund soll einen entspannteren Umgang mit Artgenossen erlernen, sondern auch der Mensch soll lernen, wie sich Hundebegegnungen im Alltag meistern lassen. Durch gezieltes Training kann der Hund sozialisiert werden und der Mensch die Körpersprache seines Vierbeiners lesen lernen.

Hund und Mensch gelangen durch erfolgreiches Begegnungstraining zu mehr Sicherheit und können den Alltag deutlich besser meistern. Durch einen solchen Kurs lassen sich einerseits Probleme beheben, aber andererseits ergibt sich eine deutlich höhere Lebensqualität. Es handelt sich somit um eine großartige Chance für das Zusammenleben mit dem Hund.

Wo werden Begegnungstrainings-Kurse angeboten?

Hat der eigene Hund Probleme mit Artgenossen, sollte man eine örtliche Hundeschule aufsuchen oder in einem Hundeverein vorstellig werden. Zudem gibt es vielerorts kompetente Hundetrainer/innen, die spezielle Begegnungstrainings anbieten. Zunächst sollte es sich um einen Einzelkurs handeln, um eine solide Basis zu schaffen. Im weiteren Verlauf des Hundetrainings kann man dann gezielt Hundebegegnungen herbeiführen und so Schritt für Schritt die Sozialverträglichkeit des Hundes fördern.

Welche Vorteile bietet ein Online-Kurs zum Begegnungstraining?

Online-Kurse sind im Hundetraining längst nichts ungewöhnliches mehr und zielen vornehmlich darauf ab, Hundehaltern essenzielles Wissen zu vermitteln. Das problematische Sozialverhalten des Hundes kann dabei auch Thema sein, so dass ein virtuelles Begegnungstraining nicht ausgeschlossen ist. Der Halter kann so ganz entspannt den Übungen per Video zuschauen und die einzelnen Schritte verinnerlichen, bevor er mit dem eigenen Vierbeiner trainiert.

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